
Warum kleine Lebensmittelbetriebe bei Kleidungshygiene umdenken
Im Segment kleiner und mittlerer Lebensmittelbetriebe ist der Firmenname oft eng mit dem Gesicht der Eigentümerin oder des Eigentümers verbunden. Ob Familienbäckerei, lokaler Käsehersteller oder Feinkostbetrieb: Ihr größter Vorteil in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt ist das Vertrauen der Kundinnen und Kunden.
Dieses Vertrauen entsteht über lange Zeit und durch viel Arbeit. Eine fehlerhafte Charge oder ein gesundheitliches Problem, das durch Produkte eines kleineren Betriebs verursacht wird, kann Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Reputation und ihre Kundschaft kosten. Damit stehen auch der Traum vom eigenen Unternehmen, Jahre ehrlicher Arbeit und nicht selten die wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel. Vertrauen in der Lebensmittelbranche steht auf einem fragilen Fundament und auf der absoluten Unbedenklichkeit der Produkte, die den Betrieb verlassen.
Während Investitionen in moderne Maschinen oder hochwertige Rohstoffe auch bei kleineren Lebensmittelbetrieben längst selbstverständlich sind, bleibt ein Risikofaktor oft im Schatten. Es geht um Textilien. Das geschieht nicht aus böser Absicht. Grundsätzlich meint es kein Lebensmittelhersteller schlecht, wenn er diese Verantwortung den Mitarbeitenden überlässt. Doch in Betrieben mit bis zu 50 Mitarbeitenden, in denen Menschen oft mehrere Funktionen gleichzeitig übernehmen, wird gerade Arbeitskleidung zum wichtigsten „Transportmittel“ für mögliche Kontamination.

Wenn ein Problem auf der Kleidung „mitreist“
Diese Risiken sind nicht neu. Sie sind so alt wie die Lebensmittelproduktion selbst. Denn in der Lebensmittelbranche gilt: Es gibt keine vollkommen „saubere Arbeit“. Es gibt nur Arbeit, die auch aus hygienischer Sicht unter Kontrolle ist, oder Arbeit, die es nicht ist. Sehen wir uns zwei konkrete Beispiele an, bei denen der richtig gewählte Kleidungsservice von Lindström reibungslose Abläufe und die Reputation schützt.
Stellen Sie sich ein kleines Unternehmen vor, das frisches Wurzelgemüse zu verzehrfertigen Salaten verarbeitet. Ein Mitarbeiter hilft morgens bei der Warenannahme und kommt dabei mit Erdresten auf Transportkisten in Kontakt. Erde ist ein natürliches Umfeld für Bakterien wie Listeria monocytogenes. Laut der Staatlichen Veterinär- und Lebensmittelverwaltung überlebt dieses Bakterium das Einfrieren und kann durch Wärmebehandlung abgetötet werden. Wenn derselbe Mitarbeiter jedoch in derselben Kleidung von den Transportkisten in den Bereich für das finale Schneiden und Verpacken wechselt, wird die Kleidung zur „Brücke“, über die das Bakterium direkt auf das Produkt gelangt. In diesem Fall auf einen Salat, der ohne Wärmebehandlung verzehrt wird. Der professionelle Service von Lindström sorgt dafür, dass Kleidung in den einzelnen Bereichen farblich oder typologisch klar unterschieden und hygienisch aufbereitet wird, damit diese „Brücke“ gar nicht erst entsteht.

Der Kontakt von Gemüse mit Listerien ist nur eines von vielen Beispielen. In Produktionsbetrieben gibt es zahlreiche Risiken. Deshalb ist es sinnvoll, die Hygiene von Arbeitskleidung Profis zu überlassen. Ein gutes Beispiel für eine mögliche Übertragung von Erregern sind landwirtschaftliche Betriebe, die Hühnerhaltung mit Eierverpackung kombinieren. In solchen Betrieben ist die klare Trennung von Zonen entscheidend. Die Kleidung von Mitarbeitenden in der Legehennenhalle ist Futterstaub und organischen Verunreinigungen ausgesetzt. Ohne ordnungsgemäße Dekontamination der Kleidung in industriellen Waschmaschinen werden diese Verunreinigungen in den Verpackungsbereich übertragen. Waschen zu Hause bei 40 °C entfernt diese Krankheitserreger nicht zuverlässig. Im schlimmsten Fall riecht die Kleidung nur frischer. Unser Service garantiert thermische und chemische Desinfektion, die für die Sicherheit von Eiern und die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten entscheidend ist.
Das Versagen Einzelner darf nicht das ganze Unternehmen gefährden
Führungskräfte in kleineren Betrieben neigen dazu, ihren Mitarbeitenden zu vertrauen. Das ist natürlich und richtig. Sich jedoch darauf zu verlassen, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die eigene Arbeitskleidung zu Hause korrekt und regelmäßig wäscht, ist aus Sicht von Zertifizierungen wie HACCP oder IFS nicht tragfähig.
Der menschliche Faktor ist unersetzlich, aber leider auch unberechenbar. Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag, der Wunsch, Energiekosten zu sparen, oder schlicht fehlendes mikrobiologisches Wissen führen dazu, dass Kleidung gemeinsam mit Bettwäsche gewaschen oder in einer ungeeigneten Umgebung getrocknet wird. Eine verantwortliche Person in der Lebensmittelbranche denkt daran, bevor sie eine Krise lösen muss.

Warum Outsourcing mit Lindström für Lebensmittelbetriebe die sichere Wahl ist
- Eliminierung des Zufalls: Wir holen Kleidung ab und liefern sie in festgelegten Intervallen. Mitarbeitende haben im Spind immer ein sauberes Set bereit, ohne selbst daran denken zu müssen.
- Garantierte Unbedenklichkeit: Unsere Waschmaschinen sind keine Haushaltsgeräte. Sie sind gesteuerte technologische Einheiten, die Temperatur und Waschchemie zur Eliminierung von Krankheitserregern präzise einhalten.
- Sauberkeit mit Nachweis: Unsere Prozesse sind auditiert. Sie als Führungskraft haben damit einen Nachweis für Kontrollbehörden in der Hand, dass Hygieneanforderungen in Ihrem Betrieb professionell erfüllt werden.

Smarte Lösungen für effizientes Management
Für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden zählt jeder Cent. Tausende Euro in eine eigene Wäscherei, einen Trockner und den Kauf zahlreicher Bekleidungssätze zu investieren, ist wirtschaftlich oft nicht sinnvoll.
Lindström bietet ein Mietmodell für Arbeitskleidung, das planbar und fair ist. Sie zahlen für eine Dienstleistung, nicht für Kleidungsstücke, die im Lager liegen. Und auch Lagerfläche kostet Geld. Teil unseres Services ist auch unsere Anwendung eLindström. Selbst wenn Sie nur zehn Mitarbeitende haben, sehen Sie auf Ihrem Smartphone, in welchem Zustand sich deren Kleidung befindet, wann sie gewaschen wurde und wann sie wieder geliefert wird. Diese Technologie war früher nur großen Unternehmen zugänglich. Wir haben sie für alle unsere Kundinnen und Kunden verfügbar gemacht.

Nachhaltigkeit, die auch Ihre Reputation schützt
In der Lebensmittelbranche wird heute viel über Umweltschutz gesprochen. Wir wissen jedoch, dass leere Worte, also Greenwashing, Ihnen bei einem Audit nicht helfen. Deshalb setzen wir auf echte Daten und Kreislaufwirtschaft. Wenn Sie unseren Service nutzen, werden Sie Teil eines Ökosystems, das die Lebensdauer von Kleidung verlängert, Emissionen reduziert und Ihnen hilft, Ihre eigenen ESG-Verpflichtungen zu erfüllen. Kleidung, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat, verarbeiten wir zu technischen Textilien oder Isolationsmaterialien.

We Care in jedem Detail: Wir stehen an Ihrer Seite
Unser Wert „Care“ bedeutet in der Lebensmittelbranche, dass wir uns um die Kontinuität Ihrer Abläufe kümmern. Wir sind ein Unternehmen mit menschlichem Ansatz. Wir verstehen, dass ein Obmann einer Genossenschaft am Morgen wichtigere Aufgaben hat, als zu prüfen, ob der Melker saubere Arbeitskleidung hat. Wir theoretisieren nicht. Wir kommen direkt in Ihre Halle oder Ihren Stall, verstehen Ihre Arbeitsabläufe vor Ort und schlagen eine Lösung vor, die in Ihren Betrieb passt.
Wir sind hier, um uns um Sauberkeit und Sicherheit in Ihrem Betrieb zu kümmern. Sie können sich auf das konzentrieren, was Sie am besten können: Lebensmittel herzustellen, die schmecken und denen Ihre Kundinnen und Kunden vertrauen.




